Dieses abstrakte Werk wirkt wie ein Blick unter die Oberfläche eines Weinbergs nach einem lang ersehnten Regen. Tiefe Grün- und Blautöne erinnern an feuchte Böden, durchzogen von Wasseradern, die Nährstoffe zu den Wurzeln von Reben und Obstbäumen tragen. Die organischen, zellartigen Strukturen lassen an ein lebendiges Wurzelgeflecht denken, das sich unsichtbar durch die Erde zieht.
Fließende Linien symbolisieren den Weg des Wassers – vom Regen über den Boden bis tief in das Terroir hinein. Kleine helle Akzente wirken wie Mineralien, die vom Wasser gelöst werden und den Charakter von Frucht und Wein prägen. Das Bild steht für Balance und Abhängigkeit: Ohne Wasser kein Wachstum, ohne Geduld keine Reife. Es macht die stille, aber entscheidende Rolle sichtbar, die Wasser im Wein- und Obstbau spielt – als Ursprung von Vitalität, Qualität und Ausdruck.
